Archiv für den Monat: Mai 2012

20120528 Steuerrecht: Übersetzungen für die Finanzbehörde gemäß § 87 AO fristgerecht erstellt durch die SPKG BATTENSTEIN GmbH

Übersetzungen für die Finanzbehörde gemäß § 87 AO fristgerecht erstellt durch die SPKG BATTENSTEIN GmbH / Heute bestellt – morgen geliefert:

Beglaubigte Übersetzungen von Anträgen, Eingaben, Belegen, Urkunden oder sonstigen Dokumenten wie Bilanzen, Satzungen und Verträgen zur fristwahrenden Vorlage bei den Finanzbehörden werden seit mehr als 25 Jahren durch die SPKG BATTENSTEIN GmbH

in und aus allen Weltsprachen erstellt.

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§ 87 AO / Vorlage einer beglaubigten Übersetzung
Die Amtssprache Ist Deutsch

(1) Die Amtssprache ist Deutsch.

(2) Werden bei einer Finanzbehörde in einer fremden Sprache Anträge gestellt oder Eingaben, Belege, Urkunden oder sonstige Dokumente vorgelegt, kann die Finanzbehörde verlangen, dass unverzüglich eine Übersetzung vorgelegt wird. In begründeten Fällen kann die Vorlage einer beglaubigten oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer angefertigten Übersetzung verlangt werden. Wird die verlangte Übersetzung nicht unverzüglich vorgelegt, so kann die Finanzbehörde auf Kosten des Beteiligten selbst eine Übersetzung beschaffen. Hat die Finanzbehörde Dolmetscher oder Übersetzer herangezogen, erhalten diese eine Vergütung in entsprechender Anwendung des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes.

(3) Soll durch eine Anzeige, einen Antrag oder die Abgabe einer Willenserklärung eine Frist in Lauf gesetzt werden, innerhalb deren die Finanzbehörde in einer bestimmten Weise tätig werden muss, und gehen diese in einer fremden Sprache ein, so beginnt der Lauf der Frist erst mit dem Zeitpunkt, in dem der Finanzbehörde eine Übersetzung vorliegt.

(4) Soll durch eine Anzeige, einen Antrag oder eine Willenserklärung, die in fremder Sprache eingehen, zugunsten eines Beteiligten eine Frist gegenüber der Finanzbehörde gewahrt, ein öffentlich-rechtlicher Anspruch geltend gemacht oder eine Leistung begehrt werden, so gelten die Anzeige, der Antrag oder die Willenserklärung als zum Zeitpunkt des Eingangs bei der Finanzbehörde abgegeben, wenn auf Verlangen der Finanzbehörde innerhalb einer von dieser zu setzenden angemessenen Frist eine Übersetzung vorgelegt wird. Andernfalls ist der Zeitpunkt des Eingangs der Übersetzung maßgebend, soweit sich nicht aus zwischenstaatlichen Vereinbarungen etwas anderes ergibt. Auf diese Rechtsfolge ist bei der Fristsetzung hinzuweisen.

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Fachübersetzungen RECHT / WP / STEUERN nach DIN EN 15038 in und aus allen Weltsprachen durch öffentlich bestellte / beeidigte Übersetzer. Fristwahrende beglaubigte Eilübersetzungen für Rechtsanwälte / Wirtschaftsprüfer / Steuerberater.

 

Übersetzungen für die Finanzbehörde gemäß § 87 AO fristgerecht erstellt durch die SPKG BATTENSTEIN GmbH / Heute bestellt – morgen geliefert:

 

Service-Tel: +49 211 370028

 

20120504 § 16 BeurkG – Übersetzung der Niederschrift / SPKG BATTENSTEIN GmbH erstellt beeidigte Juristische Übersetzungen für Notare bundesweit

§ 16 BeurkG – Übersetzung der Niederschrift

Beurkundungsgesetz

Zweiter Abschnitt (Beurkundung von Willenserklärungen)
2. (Niederschrift)

(1) Ist ein Beteiligter nach seinen Angaben oder nach der Überzeugung des Notars der deutschen Sprache oder, wenn die Niederschrift in einer anderen als der deutschen Sprache aufgenommen wird, dieser Sprache nicht hinreichend kundig, so soll dies in der Niederschrift festgestellt werden.

(2) Eine Niederschrift, die eine derartige Feststellung enthält, muss dem Beteiligten an Stelle des Vorlesens übersetzt werden.
Wenn der Beteiligte es verlangt, soll die Übersetzung außerdem schriftlich angefertigt und ihm zur Durchsicht vorgelegt werden; die Übersetzung soll der Niederschrift beigefügt werden.
Der Notar soll den Beteiligten darauf hinweisen, dass dieser eine schriftliche Übersetzung verlangen kann.
Diese Tatsachen sollen in der Niederschrift festgestellt werden.

(3) Für die Übersetzung muss, falls der Notar nicht selbst übersetzt, ein Dolmetscher zugezogen werden.
Für den Dolmetscher gelten die §§6,7 entsprechend.
Ist der Dolmetscher nicht allgemein vereidigt, so soll ihn der Notar vereidigen, es sei denn, dass alle Beteiligten darauf verzichten.
Diese Tatsachen sollen in der Niederschrift festgestellt werden.
Die Niederschrift soll auch von dem Dolmetscher unterschrieben werden.